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Buchfiguren

 

Die Buchfiguren stellen sich vor:

 

 

Lura, die Hauptheldin, ist eine junge Frau von 18 Jahren. Ursprünglich lebt sie mit ihrer Mutter Chanu am Bodensee. Durch einen unglücklichen Zufall wurde sie als systemuntreu eingestuft und nach Lehrrat verschleppt. Lura verändert sich, es macht ihr Angst. Sie kann plötzlich Dinge, die unmöglich gehen. Satanor, ein Wesen aus schwarzer Magie, flieht vom Planeten Jaro, er sucht nach Lura, um sich mit ihr zu verbinden. Fara, ein Nebelwesen aus weißer Magie, verheißt Lura, dass sie die Suchende sei. Sie muss den vergessenen Weg finden.

 

 

Arul ist ein junger Mann von zwanzig Jahren. Er liebt die körperliche  Herausforderung, dabei geht er oft an seine Grenzen. Die Ruhe am Bodensee hilft ihm, Kraft zu sammeln. Doch da ist noch etwas, er versteht es nicht, niemand würde das verstehen. Da war plötzlich dieses seltsame Licht in seinen Händen, es hat ein kleines Mädchen ins Leben zurückgeholt. Das Fest der Nachtmaie bringt ihn aus dem Gleichgewicht, der Grund sind die dunkelbraunen Augen von Lura. Aus der ersten Begegnung wird eine große Liebe.

 

 

Chanu war Kunstinterpretin, doch sie hat ihre Laufbahn aufgegeben. Ihre Tochter Lura soll bei ihr aufwachsen. Mutter und Tochter verbindet sehr viel, sie sind Freundinnen. Doch Chanu ist oft traurig, sie kann ihre große Liebe nicht vergessen, den Vater von Lura. Er ist in einem kleinen Waldsee ertrunken, da wusste sie noch nicht, dass sie ein Kind von ihm erwartete. Kein Mann konnte je wieder ihr Herz gewinnen, sie waren einfach füreinander geschaffen.

 

 

Risor ist der zweite Anführer des Systems, er muss ein harter Diktator sein. Gefühlskalt, hochintelligent und berechnend, nie hätte er sonst diesen Rang erreicht. Doch nichts ist so, wie es scheint, Risor weiß das geschickt zu verbergen. Er hat eine Mission, 40.000 Menschen gilt es zu beschützen. Wenn Risor alleine ist, passieren merkwürdige Dinge. Gegenstände bewegen sich, gelenkt durch seinen Willen. Ein unglaubliches Geheimnis verbirgt sich dahinter.

 

  

Lilu ist nicht nur die Freundin von Lura, sie ist auch das ganze Gegenteil von ihr. Übergenau, pflichtbewusst, und für ihre zwanzig Jahre hat sie es viel zu eilig mit dem Erwachsenwerden. Lilu ist eine hervorragende Technikerin. Sie liebt die quirlige Art ihrer Freundin, die schafft es immer wieder, sie mitzureißen. Die beiden ergänzen sich prächtig und verstehen sich auch ohne Worte. Doch dann fliegen sie ans Meer, dort passiert etwas Schreckliches.

 

 

Fila lebt in Suri, der Stadt der Rebellen. Erbaut in einer riesigen Höhle mit zehn Meter dicken Wohnschläuchen, Dreifruchtbäumen und ausreichenden Energiequellen, bietet sie 40.000 Menschen Schutz vor dem System. Ihr Vater Trok lenkt mit seinen Getreuen die Geschicke der Stadt. Doch Fila ist erst 25 Jahre alt, sie will nicht ihr ganzes Leben unter der Erde verbringen, sie möchte die Sonne auf der Haut spüren. Wenn Fila sich an die Oberfläche schleicht und singt, dann werden die Vögel ganz still, doch sie glaubt nicht an ihr Talent. Sie glaubt an gar nichts mehr, doch dann passiert es. Nichts ist plötzlich mehr so, wie es war, gar nichts mehr.

 

 

Trok nutzt seine 85 Jahre Lebenserfahrung, um Suri's Bewohner vor den Spionen des Systems zu schützen. Die Menschen hören auf ihn. Er ist glücklich in Suri, doch er spürt auch, das seine Tochter Fila dieses Glück nicht mit ihm teilt. Wie sehr wünscht er sich ein unbeschwertes Leben für sie, aber die Bedingungen lassen es nicht zu. Er will ihr Ablenkung verschaffen und nimmt Fila auf eine Tauchfahrt mit. Trok ahnt nicht, was für schwere Folgen der Ausflug für ihn und Fila haben wird.

 

 

Optimus ist weit über einhundert Jahre alt, doch er ist quirlig wie ein junger Hüpfer, daher auch der Name. Optimus hat es irgendwie verpasst, erwachsen zu werden. Er liebt die Menschen, das Leben, doch vor allem liebt er Kiku, seine Enkelin. Besonders ist auch, wo Optimus lebt. Es ist eine fremde unterirdische Welt, sie hat sich durch die Lebensblume Olina entfaltet und wurde von den Chikmaten hierher gebracht. Nur wenige Menschen haben den gefährlichen Weg durch den Wadun überlebt und in Olina eine neue Heimat gefunden.

 

 

Kiku hat viel von ihrem Großvater. Sie will überall dabei sein, ist neugierig und voller kindlichem Übermuht. Optimus und Kiku erziehen sich gegenseitig. Das kann nicht immer gut gehen. Doch am Ende finden sie immer zusammen. Kiku hat gelernt, in der unterirdischen Welt zu überleben.

 

 

Makitu hat Angst, sie ist eine Gefangene auf der Insel Asge. Asge bedeutet Ausgestoßene. Hier wird den Unbeugsamen das Bewusstsein genommen. Makitu bleibt davon verschont, aber sie muss Schreckliches ertragen. Sie wird Zeugin, wie Vollstrecker ihren Sohn auf grausame Weise zu Tode foltern. Doch die Krallen des Grauens lassen sie nicht los, sie muss dem Obersten Vollstrecker zu Diensten sein, wann immer ihm danach gelüstet. Doch dann passiert etwas, womit sie niemals gerechnet hat. 

 

 

Lito ist Oberster Lenker, Ranghöchster des Systems. Kalt und gefühllos verfolgt er seine Ziele, jedes Mittel ist ihm dabei recht. Er lässt Menschen qualvoll foltern und dann hinrichten, nur um das Versteck der Rebellen zu erfahren. Lito hat eine Schwäche, sie heißt Chanu. Doch er würde sich diese Schwäche nie eingestehen. Er benutzt die Frauen und entledigt sich ihrer Dienste, wenn er ihnen überdrüssig ist. Nur bei Chanu ist es irgendwie anders, sie hat in seiner bewegten Galerie einen Ehrenplatz erhalten. Lito verlangt von seinen Untergebenen bedingungslose Treue, höchsten Respekt und Ergebenheit bis zum Tod.

 

 

Nuke ist der direkte Mitarbeiter von Risor. Hinterlistig und boshaft verfolgt er strickt seine Ziele. Das größte Hindernis auf seinem Weg zum Erfolg ist Risor, ihn muss er beseitigen. Nuke ist kreativ, wenn es um das Schmieden von intriganten Plänen geht. Er scheut sich nicht, für seine Pläne andere zu benutzen, auch wenn sie dabei umkommen. Das einzige, was Nuke wirklich liebt, ist sein eigenes Leben.

 

Feku ist der Oberste Vollstrecker auf der Insel Asge. Erbarmungslos und mit unmenschlicher Grausamkeit jagt er die Rebellen. Er strebt nach Annerkennung und Ruhm, dafür foltert und tötet er. Doch es gibt Neider, sie wollen seine Position. Nach langer Suche ist ihm der zweite Anführer der Rebellen ins Netz gegangen, da zieht einer seiner Widersacher die Schlinge zu. Feku verliert alles, er sinnt nach Rache.

 

 

Tasina ist die rechte Hand von Sepol. Sie arbeitet im Haus der Forschung. Tasina kleidet sich sehr reizvoll, denn sie will Sepol gefallen. Sepol nimmt, was ihm geboten wird, bis zu dem Tag, wo Fila sein Büro betritt. Von da an hat er nur noch Augen für sie. In Tasina brennt die Eifersucht, sie denkt sich wilde Geschichten aus, um Fila von Sepol fernzuhalten. Fila gegenüber gibt sie sich freundschaftlich, doch im Geheimen spinnt sie ein verlogenes Netz.

 

 

Fellchen lebt alleine und ausgestoßen im Wald. Er ist sehr traurig. Der kleine Hund hat Hunger und niemand ist da, der sich um ihn kümmert. Da begegnet ihm Chanu. Sie füttert ihn mit Fleischstangen, doch mitnehmen kann sie ihn nicht. Traurig trottet Fellchen davon. Doch da hört er Schreie, schnell läuft er zum See. Er sieht, wie Chanu von zwei grünen Armen in das Wasser gezogen wird. Tapfer beißt er in die Arme, da greift eine grüne Hand nach ihm.

 

 

Rekor ist fast sechzig Jahre alt, doch man sieht es ihm nicht an. Sein jugendhaftes Gesicht und die kurzen blonden Haare passen zu dem, was er lebt. Er hat sich in Lilu verliebt, die beiden verstehen sich sehr gut. Vierzig Jahre Altersunterschied, doch das stört die Beziehung nicht im Geringsten. Lilu hat oft Mühe, mit Rekor mitzuhalten. Fast zehn Jahre studiert Rekor die Psyche der Menschen. Beim Feuerfest merkt er sofort, Lura hat große Sorgen.

 

 

Miksi ist ein kleines Mädchen, neugierig, lebenslustig und von einer sehr herzlichen Art. Der Flug im Gig-Droller wird für sie zu einem nachhaltigen Erlebnis. Es beginnt lustig und aufregend zugleich. Sie lernt L1 kennen, den Roboter von Lura. Die beiden werden Freunde, doch dann nimmt der Flug eine dramatische Wende. Ein Sturm zerrt an der Außenhaut des Gig-Drollers, gewaltige Blitze schlagen im Meer ein. Ein Teil der Außenhaut reißt auf, Menschen werden in die tosenden Wellen geschleudert. Auch die Mutter von Miksi schafft es nicht, sich im Gig-Droller festzuhalten, der Sturm reißt sie mit sich fort.

 

 

Sepol ist Biologe und arbeitet im Haus der Forschung. Gen-Mutationen, neue Züchtungen und ab und zu heiße Nächte mit seiner Assistentin, der schönen Tasina. Alles läuft für ihn in geordneten Bahnen, bis Fila sein Büro betritt. Er ist fasziniert von dieser Frau. Sie ist die Tochter seines besten Freundes, trotzdem hat er sie noch nie vorher gesehen, eine Tatsache, die er sofort bereut. Das schafft Konflikte nicht nur mit Tasina, sondern auch mit seinem geordneten Leben. Nichts ist plötzlich mehr so, wie es war.

 

 

Jesun kann Menschen und Tiere verstehen, tiefgründig sind nicht nur seine Augen, sondern auch seine Worte. Er gibt den Frierenden Wärme und den Schwachen Kraft. Angst wandelt er in Mut und Hoffnungslosigkeit in Zuversicht um, und das nur mit seinen Gedanken. Das hat seinen Grund, denn Jesun ist der erste Sohn des Schöpfers und er ist der Vater von Arul. Er trägt die Kraft des Lebenslichtes in seinen Händen.

 

 

Luff ist eine Gen-Entwicklung aus den Forschungslaboren der Biologen. Er ist das Geburtstagsgeschenk an Lura von ihrer Mutter Chanu. Ständig verdreht er Satzgefüge und Worte und sieht dabei auch richtig lustig aus. Nur achtzig Zentimeter groß, am ganzen Körper blitzeblau, aber riesige Ohren, mit denen der kleine Kerl fliegen kann. Er bringt Lura immer wieder zum Lachen, die zwei werden Freunde.                   

 

 

Longo, auch er ist ein Gemisch aus Zellen und Technik. Hochintelligent und arrogant. Eigentlich ein Diener des Systems, doch seine Intelligenz lässt ihn immer öfter eigene Wege gehen. Das passt dem System gar nicht und darum stoppen sie die Produktion der Longos. An seinem dünnen, zweieinhalb Meter großen Körper blubbern Blasen. Sein hässliches Gesicht ist mit Pusteln übersäht. Es ist die Ironie des Schicksals, von Menschen erschaffen, kritisiert er die mangelhafte Entwicklung seiner Schöpfer. 

 

 

Fara ist die Wächterin des Nebels, sie beherrscht die weiße Magie. Ihr Körper, ihr Schlangenkleid, die Haare - alles an Fara ist aus Nebel. Fara verkündet Lura die große Vorhersehung. Sie bezaubert mit ihrem magischen Gesang die Menschen. Kleine Lichtelfen sind ihre Helfer. Fara hält schützend ihre magischen Hände über Lura und ihre Freunde. Sie ist nicht alleine, Wesen anderer Welten helfen ihr dabei.

 

 

Reptos sind Diener Satanors, in ihren Körpern sind hunderte verdammter Seelen gefangen. Es gibt für sie nur eine Mission: töten.

 

 

Satanor ist die Reinkarnation des Bösen. Er will über die Welten die schwarzen Schleier legen. Kein Sonnenstrahl kann diese Schleier durchdringen. Über die Welten breitet sich das ewige Eis aus, das jedes Leben vernichtet. Satanors Kräfte reichen aber nicht aus, um seinen Plan zu verwirklichen. Er sucht nach einer besonderen Verbindung, es ist die Verbindung mit Lura. Er weiß etwas von ihr, etwas, das ihm genau das geben kann, was er braucht: Macht. Er flieht vom Planeten Jaro, um Lura zu suchen.

 

 

L2 ist ein Roboter, er ist der Nachfolger von L1 und wurde von Lura konstruiert. L2 besitzt eine Persöhnlichkeitserkennung, das unterscheidet ihn maßgeblich von anderen Robotern. L2 kann sich selbstständig Wissen aneignen und sich perfektionieren. Er ist fähig, Gefühle zu analysieren und zu verstehen. Er kann sich zu einem Flugobjekt umkonstruieren und ist darauf programmiert, den Menschen zu dienen und sie zu beschützen.

 

 

Retok lebt auf dem Planeten Jaro. Retoks werden vier Meter groß. Es sind humane Wesen und Meister der Telepathie. Sie benutzen oft ihre Gedanken, um miteinander zu kommunizieren oder Dinge und natürlich auch ihre eigenen Körper durch die Luft zu bewegen. Ihr Wissensstand liegt weit über dem der Menschen. Schuppige blau-grüne Echsenhaut und Raubtieraugen, mit diesem Aussehen werden sie für gefährlich gehalten, aber das sind sie nicht. Sie treten mit den Menschen in Kontakt, und nicht nur das.

 

 

Chikmaten sind Wesen vom Planeten Kokul. Was auf den ersten Blick wie Haare erscheint, nutzen sie als Arme. In dem Gesicht leuchtet ein übergroßes Auge, es ist so ausdrucksstark, dass sich kaum ein Lebewesen ihrem Einfluss entziehen kann. Auch sie beherrschen in der höchsten Perfektion die Telepathie. Schon seit Jahrtausenden beobachten sie die Erde. Dann treffen sie eine schwerwiegende Entscheidung, das Schicksal nimmt seinen Lauf. 

 

 

Chrisnato ist der Schöpfer der Welten, über die er schützend die heiligen Hände ausbreitet. Doch das Unheil hat viele Gesichter, es gilt, die Augen der Blinden zu öffnen. Natürlich kennt auch Chrisnato Luras Geheimnis, er ist der Schöpfer und sendet Lura zum Schutz Fara, die Wächterin des Nebels, außerdem die metallene Kralle des himmlischen Adlers und die weiße Eule. Vier weiße Federn der Eule schweben auf Luras Hand, sie legen sich als silberne Reifen um ihr Handgelenk und verschmelzen miteinander. Chrisnato brennt zwei geheimnisvolle Worte in den Himmel: Hogla Krazu.